Ursula Sladek: Als «Stromrebellin» gegen die Grosskonzerne

Das Klischee vom Asterix-Dorf, das sich gegen einen übermächtigen Gegner wehrt, mag Ursula Sladek nicht mehr hören. Als «Stromrebellin» sieht sich die Mitgründerin und Geschäftsführerin der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) im Südschwarzwald aber immer noch. Schliesslich garantieren die EWS ihren Kunden, dass sie keine einzige Kilowattstunde «Schrottstrom» – Elektrizität aus Kohle- oder Atomkraftwerken – gelieferte bekommen. Im Interview mit BeobachterNatur spricht Sladek über den mühsamen Kampf für ein eigenständiges Elektrizitätswerk in der 2600-Seelen-Gemeinde und darüber, dass die Konkurrenz durch die kleine, ökologisch ausgerichtete Stromversorger mittlerweile selbst die grossen Energiekonzerne nervös machen.

Ermutigt durch die Erfolge in Schönau haben sich in den vergangenen Jahren im süddeutschen Raum mehrere Gemeinden entschieden, ihre Stromversorgung selber an die Hand zu nehmen. Auch in der Schweiz gibt es jedoch Initiativen, um von den grossen Stromkonzernen unabhängig zu werden. Am aktivsten ist dabei die «Interessengemeinschaft Glasfaser und Energie Luzern» (IGEL). Sie bekämpft die neuen Konzessionsverträge, die die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) den Luzerner Gemeinden aufdrängen – und macht das Tochterunternehmen der Axpo damit ziemlich nervös.

Mehr über den ungleichen Kampf zwischen IGEL und CKW lesen Sie im Beobachter vom 19.Februar 2010 und auf beobachter.ch.

Das vollständige Interview mit Ursula Sladek finden Sie hier.


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Über Thomas Angeli

Redaktor beim «Beobachter» in Zürich, Recherchetrainer
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