Die Lizenz zum nicht ganz Töten

Von Thomas Angeli
Beobachter 23/08

Hunderte qualvoll verendende Tiere: Ein internes Dokument zeigt die Sünden der Berner Jäger seit der Lockerung des Jagdgesetzes. Diese reden von totalem Vertrauensbruch.

Ein Spaziergänger findet ein Rehkitz mit zerschossenen Vorderläufen.» Oder: «Der Jäger war nicht mehr in der Lage, den verletzten Gämsen einen zeitgerechten Fangschuss zu geben. Der Jäger hatte keine Munition mehr!» Diese und Dutzende weitere unrühmliche Jagdzwischenfälle sind in einem Dokument verzeichnet, das offiziell einen sperrigen Titel trägt: «Internes Papier des Wildhüterverbandes über negative Vorkommnisse auf der Jagd 2003 – 2005». Inoffiziell wird es schlicht «schwarze Liste» genannt. Und diese sorgt unter Jägern im Kanton Bern seit Monaten für erhöhten Blutdruck. Kein Wunder: Das Papier ist alles andere als ein Ruhmesblatt für die Weidmänner.

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Über Thomas Angeli

Redaktor beim «Beobachter» in Zürich, Recherchetrainer
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