Munitions-Altlasten verscharrt

Von Thomas Angeli
Beobachter 20/08

Im freiburgischen Plasselb hat die Schützengesellschaft den Kugelfang ihres Schiessstands eigenhändig saniert – und den Sondermüll dabei einfach unter den Grasteppich gekehrt.

Sanft wellen sich die Hügel oberhalb von Plasselb FR. Man hört die Glocken von grasenden Kühen, ein Bächlein plätschert, im Wald versteckt liegt eine ungenutzte Trinkwasserquelle. Die Aussicht vom Kugelfang des Schiessstands ins Tal hinab könnte idyllisch sein – würde man nicht statt in saftigem Gras in einem Matsch von alten Pneuteilen und Teppichresten waten. Und wäre nicht das Wasser, das überall aus dem Boden drückt, von einem matt schimmernden Film überzogen: Überreste von Zehntausenden von Patronen, die die Mannen der Schützengesellschaft Plasselb hier verschossen haben. An Orten wie diesem stecken gemäss einer Studie des VBS enorme Mengen an Blei, Kupfer, Zink, Quecksilber und Antimon im Boden: ein Giftcocktail.

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Über Thomas Angeli

Redaktor beim «Beobachter» in Zürich, Recherchetrainer
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