Atomkraft: Ein strahlendes Comeback

BEOBACHTER-SERIE: Braucht die Schweiz ein neues AKW? (1)

Von Thomas Angeli und Otto Hostettler
Beobachter 17/08

Bald gehen im Land die ersten Lichter aus, warnt die Stromlobby. Und nur neue AKWs könnten das verhindern. Der Moment für die nukleare Offensive ist nicht schlecht gewählt – es wird mehr Strom verbraucht denn je.

Manchmal holt die Geschichte ihre Akteure ein. Am 2. März 1988 informierte der damalige Nationalrat Christoph Blocher in Bern die verdutzten Bundeshausjournalisten über einen Coup, den eine handverlesene Schar bürgerlicher Parlamentarier ausgearbeitet hatte. In einer Motion forderten sie den Verzicht auf das umstrittene Atomkraftwerk Kaiseraugst.

20 Jahre später fliesst in der Villa des Ex-Bundesrats nur noch Ökostrom aus der Steckdose. In Blochers Wohngemeinde Herrliberg wird seit Oktober 2007 ausschliesslich «herrli.naturpower» ins Netz gespeist: Strom, der zu 95 Prozent aus zertifizierten Wasserkraftwerken und zu fünf Prozent aus erneuerbarer Energie gewonnen wird. Früher hatte die Zürcher Goldküstengemeinde 85 Prozent ihrer Elektrizität aus Atomkraftwerken bezogen.

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Über Thomas Angeli

Redaktor beim «Beobachter» in Zürich, Recherchetrainer
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