Öko-Strom: Der neue Pioniergeist

ALSTOM-JOURNALISTENPREIS 2008 FÜR THOMAS ANGELI UND DANIEL BENZ

Beobachter 9/07

Nach gutem Start ging der Schweiz in Sachen erneuerbare Energie der Saft aus, die Politik schaltete auf Stand-by. Im Hintergrund tüfteln Forscher und Firmen aber nach wie vor unverdrossen an der Energiewende – ihre Erfindungen lassen aufhorchen.

Mit dem Apparat, auf dem vielleicht das Kraftwerk der Zukunft entsteht, könnte man auch T-Shirts gestalten. Ein Sieb, ein Gummischaber für die Farbe, viel mehr ist da nicht. «Drucken, heizen, laminieren», fasst Toby Meyer, mit seinem Zwillingsbruder Andreas Besitzer der Firma Solaronix in Aubonne VD, den Produktionsprozess für die von ihrem Kleinbetrieb entwickelten Solarzellen zusammen: «Das Ganze ist extrem simpel.» Nun, relativ simpel. Immerhin muss zuerst ein Spezialglas mit einem Laserstrahl behandelt werden. Und auch die Farbe, mit der Zellen auf das Glas gedruckt werden, ist keine handelsübliche Ware, sondern wurde im hauseigenen Labor eigens entwickelt. «Mit der industriellen Produktion solcher Zellen ist ein Preis von 20 bis 30 Rappen pro erzeugter Kilowattstunde Strom möglich», sagt Meyer. Das wäre etwa ein Drittel der heutigen Gestehungskosten für Solarstrom – eine Revolution. «Damit wären wir konkurrenzfähig, schliesslich bezahlen wir für eine Kilowattstunde aus Wasserkraft zurzeit 22 Rappen.»

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Über Thomas Angeli

Redaktor beim «Beobachter» in Zürich, Recherchetrainer
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Eine Antwort zu Öko-Strom: Der neue Pioniergeist

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