Hooligans: Der Kick nach dem Kicken

ZÜRCHER PRESSEPREIS 2005
FÜR THOMAS ANGELI UND DANIEL BENZ


Beobachter 10/04

Der Match ist entschieden. Doch für randalierende Fussballfans fängt der Fight erst richtig an. Warum spielen sie regelmässig eine blutige dritte Halbzeit? Der Beobachter hat mit einigen von ihnen gesprochen.

hooligansEin Mittwochabend Mitte März. Die Uhr an der Tramhaltestelle Letzigraben in Zürich zeigt ein paar Minuten nach 22 Uhr, und der FC Basel ist um die Illusion ärmer, ungeschlagen Meister zu werden. Daniel Gygax, 22 Jahre jung, der Held der Rückrunde, hat für den FC Zürich das einzige Tor der Partie geschossen. Es war kein grosser Match, kein Spiel der überbordenden Emotionen und ­ trotz dem unerwarteten Sieger ­ kaum viel mehr als Alltag in der Super League, der höchsten Schweizer Fussballliga.

Doch es liegt etwas in der Frühlingsluft, als die Zuschauer sich vom Letzigrund-Stadion auf den Heimweg machen. Ein Flimmern, eine nervöse Spannung. Väter nehmen ihre Kinder an die Hand. Feierabendkicker mit FCZ-Schal und Anzug suchen nach dem Autoschlüssel und laufen schneller. Polizisten in Kampfmontur klappen die Visiere ihrer Helme herunter.

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Über Thomas Angeli

Redaktor beim «Beobachter» in Zürich, Recherchetrainer
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